Kategorie Auftrag

Auftrag – Anlageberatungsvertrag und Bankenhaftungs-Voraussetzungen

OR 398; ZGB 8; OR 42 Abs. 1 und Abs. 2 Versäumt die beauftragte Bank den Kauf börsenkotierter Aktien, hat der Bankkunde den beabsichtigten Weiterverkauf nachzuweisen. Der Kursanstieg für sich allein berechtigt als hypothetischer Gewinn nicht zum Schadenersatz, denn der Kurs hätte genauso gut sinken können. Quelle BGer 4A_606/2020 vom 01.09.2021 Weiterführende Informationen / Linktipps ... Weiterlesen...

Auftrag / Schadenersatz – Bank: Kein Überwälzungsrecht von Einigungskosten mit ausländischen Staaten

OR 402 Abs. 1 und 2 / OR 62 und 63 / OR 419 Eine Bank war sich mit ihrem Kunden in Bezug auf die Überwälzung der Aufwendungen aus einem primär sie betreffenden Vergleichsschluss vor einem Gericht in den USA und hinsichtlich der damit verbundenen Verrechnung mit dem Bankkunden-Guthaben nicht einig. Das Gericht erkannte, dass ... Weiterlesen...

Auftrag – Bankvertrag / AGB / Aufhebung Euro-Mindestkurs: Kein nachträgliches Preisanpassungsrecht der Bank

OR 394 ff. / OR 18 Sachverhalt und Erwägungen Eine Bank und ihr Kunde stritten sich über die Auslegung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) im Zusammenhang mit der nachträglichen Preisanpassung der Bank aufgrund der Aufhebung des EURO-Mindestkurses. Im Rahmen des handelsgerichtlichen Prozessverfahrens ergab sich folgendes: Die von der Bank im Zuge der EURO-Mindestkursaufhebung vorgenommenen, nachträglichen Preisanpassungen ... Weiterlesen...