Privatanteile und MWST

Leistungen, die der Arbeitgeber seinem Personal (Lohnausweisempfänger) erbringt, gelten als entgeltliche Leistungen, die im Lohnausweis zu deklarieren sind. Solche Privatanteile gegenüber Lohnausweisempfängern unterliegen der Mehrwertsteuer.

Ausschluss aus Stockwerkeigentümergemeinschaft? Ausschluss aus Stockwerkeigentümergemeinschaft?

Das Schweizerische Bundesgericht hat entschieden, dass einem Stockwerkeigentümer, welcher auf Ausschluss eines andern Stockwerkeigentümers klagt, die Fortsetzung Stockwerkeigentumsverhältnisses mit dem eingeklagten Mitglied zumutbar ist, wenn er sich selber grob gemeinschaftswidrig verhalten hat und für die Konfliktsituation mitverantwortlich ist.  Quelle: BGE 5A_534/2011 Weiterführende Informationen / Linktipps: Stockwerkeigentum | stockwerk-eigentum.ch

Beweis der Überstunden durch Erfassung als transitorische Passiven in der Buchhaltung des Arbeitgebers

Das Bundesgericht erachtet die Erfassung von Überstunden in der Buchhaltung des Arbeitgebers als transitorische Passiven als rechtsgenügenden Beweis für Notwendigkeit, Leistung und Ausmass der Überstunden. – Arbeitgebern ist zu empfehlen, sich entweder vor der Verbuchung dieser transitorischen Passiven mit dem Arbeitnehmer zu verständigen oder eine Buchungsform zu wählen, die keine Rückschlüsse auf eine Schuldanerkennung zulassen. [...]

Ausländererwerb einer Immobiliengesellschäfts-Beteiligung

Die Zeichnung von Anteilen an einer zu gründenden Immobiliengesellschaft durch eine Person im Ausland ist bewilligungspflichtig im Sinne des Bundesgesetzes über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewG). Ebenso BewG-bewilligungspflichtig ist der Erwerb von Anteilen einer nicht börsenkotierten Immobiliengesellschaft durch Personen im Ausland. Die Beteiligung einer Person im Ausland an der Kapitalgesellschaft einer [...]

Unverzinsliche Kaufpreisanzahlung und Grundsteuerfolgen

Zinsvorteil auf Vorauszahlungen als weitere Gegenleistung Teil des Verkaufserlöses Laut §§ 220 Abs. 1 und 222 des zürcherischen Steuergesetzes (StG ZH) gilt als Erwerbspreis bzw. Erlös der „Kaufpreis mit Einschluss aller weiterer Leistungen des Erwerbers“. Muss der Veräusserer eine Kaufpreisanzahlung (Vorauszahlung) des Erwerbers, obwohl ihm die volle Nutzungsbefugnis am Grundstück einstweilen verbleibt, nicht verzinsen, liegt [...]

Verlustvortrag bei Fusion

Das Bundesgericht hat kürzlich entschieden, dass es bei der Fusion zweier Kapitalgesellschaften grundsätzlich zulässig ist, wenn die übernehmende Gesellschaft die Verlustvorträge der absorbierten Gesellschaft steuerwirksam geltend macht.

Sicherstellung Direkte Bundessteuer

Bei der Direkten Bundessteuer kann die Kantonale Steuerbehörde jederzeit die Sicherstellung verlangen, sofern der Steuerpflichtige keinen Wohnsitz in der Schweiz hat oder die Bezahlung der Steuer als gefährdet erscheint. Die Steuer braucht nicht rechtskräftig veranlagt zu sein.

Gerechtfertigte fristlose Kündigung des Arbeitnehmers

Der Arbeitnehmer kann ein legitimes Interesse besitzen, die vertraglich vereinbarte Leistung tatsächlich erbringen zu dürfen. Das Interesse an einer tatsächlichen Beschäftigung wurde vom Bundesgericht im Falle eines professionellen Sportlers, namentlich eines Fussballspielers der obersten Liga (Edi Barnetta) anerkannt.

Revision Immobiliarsachenrecht 2012

Die Ende 2009 beschlossene Teilrevision des Immobiliarsachenrechts tritt per 01.01.2012 in Kraft und soll die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen insbesondere im Bereich der Grundpfandrechte nachhaltig verbessern.

Erbschaftssteuerreform

Am 16.08.2011 ist der Text der Eidgenössischen Volksinitiative „Millionen-Erbschaften besteuern für unsere AHV (Erbschaftssteuerreform)” im Bundesblatt veröffentlicht worden. Gemäss Initiativtext soll die Steuerhoheit von den Kantonen zum Bund verlagert und eine einheitliche Erbschafts- und Schenkungssteuer mit einem Steuersatz von 20 % erhoben werden. Bei einer Annahme dieser Volksinitiative würden die in den meisten Kantonen eingeführte [...]

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